Chic und Schlau

Meine Liebe zum Bloggen entdeckte ich während meiner Zeit als Social Media und Seeding Managerin bei der Digital-Agentur Serranetga (heute: Equipe). Mit in meinem Team: Mirjam Herms, Gründerin von Chic und Schlau (nicht mehr aktiv). Früh stellte sich heraus, dass wir als Duo gut funktionierten. So kam uns die Idee, den Fashion-Blog nach einem Re-Launch gemeinsam zu führen. Es war eine aufregende Zeit. Eine Zeit, in der das Influencer-Phänomen noch in den Kinderschuhen steckte. Eine Zeit, in der uns die Welt der Mode zu Füssen lag: Adidas, MCM und Zalando, um nur einige Brands zu nennen, für die wir Content produzieren durften.

Textproben:

Brunchen in der schwedischen Botschaft (14. März 2013)
Ikea ist bekannt dafür, tolle Events zu organisieren. Dieses Mal durfte ich an einem davon teilnehmen. Und zwar wurde ich nach Bern ins Haus des schwedischen Botschafters, Per Thöresson, eingeladen. Grund dafür ist die Lancierung der neuen Stockholm Kollektion des beliebten Möbelhauses. Der Botschafter überliess Ikea seine Villa für eine komplette Neueinrichtung. Ich habe mich sofort verliebt. Erstens finde ich es extrem sympathisch, dass ein Botschafter sein Haus mit Ikea-Möbeln einrichten lässt und zweitens sah die Kombination des luxuriösen und eher älteren Hauses mit den modernen Ikea-Möbeln überraschend gut aus. Ich machte es mir auf einem der grünen Swirl-Sessel bequem und hörte der Präsentation zu. Die Kollektion wird neben dem Wohnbereich nun auch Ess- und Schlafbereich sowie Geschirr umfassen. Die Linie Stockholm gibt es bereits seit 2006 und wurde dank der grossen Beliebtheit nun um einiges erweitert. Mir gefällt vor allem, dass die Inspiration für die Designs aus der Natur geholt wurde. Dementsprechend sind die Farben sehr erdig und sorgen für ein gemütliches Wohngefühl. Natürlich darf man nicht vergessen, dass die Möbel und Accessoires sehr praktisch und trotzdem stylish sind, aber das ist ja bei Ikea eigentlich immer so. Der Botschafter erzählt uns beim anschliessenden schwedischen Brunch von seiner Erfahrung mit Ikea: „Als ich angefragt wurde, ob ich die Stockholm-Kollektion bei mir haben möchte, habe ich sofort zugestimmt. Zuerst war ich mir zwar nicht sicher, ob die modernen Möbel hier reinpassen würden. Aber jetzt muss ich gestehen, dass ich sehr beeindruckt bin. Am liebsten würde ich meine alten Möbel in der Garage gleich stehen lassen!“ Herr Thöresson lacht bei seinem Statement. Ich muss schon zugeben, dass ich mich sehr geehrt gefühlt habe, in einer Botschaft brunchen zu dürfen. Es hat sehr viel Spass gemacht und das Ambiente war so familiär, dass ich fast vergessen hätte, bei wem ich gerade am Tisch sitze. Herr Thöresson ist seit neuestem auf Twitter unter dem Namen SwedeninCH zu finden und die Stockholm-Kollektion ist ab dem 1. April in den Läden. Ich werde ganz sicher beim nächsten Ikea vorbeischauen, denn es gibt nichts Bessers, als die eigene Wohnung im Frühling wieder ein bisschen aufzufrischen. Findet ihr nicht auch? Wie sieht eure perfekte Frühlings-Wohnung aus?


Candles for sight – Ein Mittagessen im Dunkeln für den guten Zweck (03. Juni 2013)
Letzte Woche wurde ich zu einem ganz speziellen Mittagessen eingeladen. Und zwar im Restaurant Blinde Kuh in Zürich. Der Grund dafür war die Lancierung des Projekts „Candles for sight“, eine Zusammenarbeit zwischen l’Occitane und der Stiftung Blind Liecht. Um den Dialog zwischen Sehenden und Blinden zu fördern, hat die berühmte französische Beautyprodukte-Marke eine Kerze kreiirt, die ab sofort in allen Läden in Zürich erhältlich ist. Sie kostet 12 Franken, riecht nach Honig und dient einem guten Zweck, denn 100% des Erlöses geht an die Stiftung. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Stiftung Blind Liecht und dem Eigentümer des Restaurants Blinde Kuh durfte ich also im Dunklen ein leckeres Menu essen. Es ist wirklich unglaublich schwierig, ganz ohne Licht zu essen. Ich musste mehrmals meine Hände benutzen, um zu ertasten, wo sich genau die Spargeln oder die Kartoffeln auf dem Teller befanden. Zum Maibock gab es eine Brombeersauce, die zwar sehr lecker, aber auch gefährlich war. Ich wusste nämlich bis zum Schluss nicht, ob ich überall Flecken auf meinem Kleid hatte. Ich kann dieses Restaurant-Erlebnis somit auf jeden Fall empfehlen! Es ist wirklich Mal etwas ganz anderes, so im Dunkeln zu sitzen. In Basel gibt es auch einen Standort. Wer sich also traut, soll es unbedingt ausprobieren!

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